Der Erwachtet! vom Juli 2009 enthält einen Artikel auf Seiten 28 und 29 namens "Ist es verkehrt, wenn man den Glauben wechselt?"
Darin heißt es: "Niemand sollte zu religiösen Handlungen gezwungen werden, die er für unvertretbar hält. Und niemand sollte gezwungen werden, sich zwischen seiner Familie und seinem Glauben zu entscheiden."
Wäre es nicht wunderbar, wenn das auch für die Zeugen Jehovas gelten würde? Ich wäre einer der Ersten, der sich offiziell von Zeugen Jehovas und der Wachtturm-Organisation distanzieren würde. Geht aber nicht, denn wie die Lage jetzt ist, wird man von den Mitgliedern seiner Familie, die ernsthaft im Glauben sind, gezwungen sich zwischen Ihnen und seinem 'neuen Glauben' zu entscheiden.
Wie das funktioniert? Durch Ausschluss, was bedeutet, dass es der Verwandtschaft untersagt wird 'geistigen Kontakt' zu pflegen. In der Realität bedeutet dass: wer nicht im gleichen Haus wohnt, wird von seiner Familie ausgestossen und gemieden.
Das halte ich für nicht richtig, so wie es auch der Verfasser des Erwachet!-Artikels für nicht richtig hält, allerdings scheinbar nur, wenn es sich dabei um jemand handelt, der Zeuge Jehovas werden will. Wer aussteigen will, ist "abtrünnig" und somit schlimmer als der schlimmste Verbrecher. Man sagt auch schon mal, die Person sei geistig "tot", was schlimmer wäre als wirklich zu sterben.
Wenn ich aber meine Familie behalten will und trotzdem aussteigen möchte?
Ich bin dabei zu überlegen, wie sich diese Änderung vielleicht durchsetzen lässt? Falls Sie Interesse haben, sich anzuschließen, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
Sonntag, 19. Juli 2009
Erste Schritte zum Ausstieg
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